Xin Cháo 😊,

da waren wir mal wieder, schwitzend im Fitness… Tag 2. 7 Uhr Fitness Nha Trang. Ich werde mit einem Amerikanischen “Good morning” begrüßt.. Ich freue mich ja so sehr wieder hier zu sein. “Hi”.

Zum Sport gehe ich wirklich sehr gern aber diese Amis hier und die Hitze… keine gute Kombi.. wie Rosenkohl und Vanilleeis.

Nach einer Stunde Workout gibts wieder mal lecker Suppe und dann freuen wir uns erst mal auf den Strand. Endlich mal im Sand liegen wie ein normaler Urlauber und das Meer genießen… Wie lange habe ich darauf gewartet. Die Schultern noch abgedeckt, da diese von meinem Rollertripsonnenbrand noch aussehen als hätte sich ein Kannibale darüber her gemacht verbringen wir die Morgenstunden bis 12 Uhr am Strand, HERLICH. Man schwitzt hier zwar sogar wenn man kaum etwas an hat aber das gehört hier einfach dazu!

Danach gehts schnell zum Obsthändler um die Ecke und nach kurzem handeln watscheln wir langsam in unseren FlipFlops zurück ins Guesthouse um diese dort zu verspeisen.

13 Uhr Tauchschule… Treffen mit Alex. Es geht zur ersten praktischen Lektion in den Pool der Tauchschule “Rainbow Divers… Wenn ihr mal in Nha Trang seid kann ich euch diese nur empfehlen!”.

Alex kommt pünktliche 30 Vietnamesische Minuten zu spät und lädt uns direkt in ein Taxi, welches uns zum Pool bringen wird. Nach einer hupreichen Fahrt erreichen wir schon ganz nervös vor Vorfreude unser kleines Wasserloch für den Tag.

Erst noch schnell Angstpipi dann kann es losgehen. Alex checkt erst mal unsere Schwimmkünste und lässt uns 4 Bahnen im Pool schwimmen. Danach heißt es noch 10 Minuten einfach treiben lassen um zu schauen ob wir im Notfall auch ein paar Minuten auf ein Rettungsboot warten können.

Nachdem wir diese hoch anspruchsvollen Aufgaben gemeistert haben heißt es Technik kennen lernen.

Wir bauen unsere Ausrüstung 4 Mal zusammen und auseinander um die Handgriffe auswendig zu lernen, hier geht es grundsätzlich wirklich um Leben oder Tot… Wenn einem bei 18 Metern Tiefe auffällt das die Flasche nicht richtig mit dem Atemgerät verbunden ist könnte das nicht umbedingt positive Folgen haben.

Also ab in den Pool mit der Gerätschaft. Als erstes lernen wir wie man eine mit Wasser gefüllte Maske unter Wasser wieder leer bekommt, wie man im Notfallen seinen Tauchbuddey mit Luft versorgt, wie man seine Taucherausrüstung auszieht und mit dem Partner wechselt (unter Wasser) und so weiter und so weiter. Es macht einen Heiden Spaß und ich werde wohl nie meinen ersten Atemzug unter Wasser vergessen. Eine wirklich tolles Gefühl. Es hat etwas vom Fliegen in meinen Augen. Man schwebt glücklich vor sich hin und kann es teilweise nicht wirklich fassen das man gerade unter Wasser Atmet. Ich bekomme das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Nach ca. 5 Stunden und vielen weiteren Übungen tauchen wir das letzte mal auf und es is schon fast dunkel. Ich bin jetzt schon unglaublich angefixt und will unbedingt mehr. Nachdem wir noch gelernt haben wie man seine Ausrüstung korrekt auseinander baut und trocken lagert gehts mit dem Taxi wieder zur Tauchschule und danach ab nach Hause.

Viel mehr geht heute auch nicht 😀 5 Stunden üben, Tauchen, Schwimmen, Luftanhalten und Wasser schlucken haben seinen Tribut gefordert und wir fallen tot müde ins Bett. Noch ein paar letzte Wort an meine Frau vor dem schlafen gehen und dann wars das heute schon.

Nur ein kurzer Bericht heute aber es war wirklich eines der faszinierendsten Erlebnisse die ich bisher machen durfte. Tauchen kann man fast überall auf dieser Welt und ich kann es nur jedem von euch nahelegen den Tauchschein zu machen um die Welt auch mal von unterhalb der Oberfläche zu betrachten.

Morgen gibts dann mehr wenn wir ins “Open Water” dürfen, ich freue mich schon wie ein kleines Kind!!!

Bis dahin, I am Gone.

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