Hier aufzuwachen ist wirklich etwas besonderes! Nur ein Moskitonetz über mir! Unter mir der Boden aus Bambus und direkt hinter mir das offene Fenster!
5:40 Uhr… ich werd noch bekloppt zu was für Zeiten ich hier aufwache 😀 Allerdings muss ich sagen, ist das freiwillige aufstehen um diese Uhrzeit überhaupt kein Problem im Gegensatz zur „Arbteitsaufsteherei“.
Die Berge hier strahlen Wolkenumhangen ins Tal und die Sonne kämpft sich auch schon die Berge hoch.
Keine Roller, keine LWK´s, KEINE GEHUPE!
Wirklich perfekt um nach den letzten 3 stressigen Wochen wieder etwas runterzukommen und Kraft zu tanken!
Sogar duschen, Zähne putzen und und und macht hier mehr Spaß da man es mehr oder weniger im Freien machen kann!

Nach einem herzhaften Frühstück und einem Plausch mit einem Amerikaner (er spricht einfach so langsam das man zwischen jedem Wort einen Band Herr der Ringe lesen könnte) den wir hier morgens kennen gelernt haben leihen wir uns ein paar Fahrräder und beschließen damit die Gegend etwas zu erkundschaften…
Das Barometer sagt 97% Luftfeuchtigkeit und mittlerweile 35 Grad.. Super Idee bei diesem Klima durch Reisfelder und Jungle zu radeln. Wir sind nach ca. 0,4 Minuten genauso nass wie du Luft um uns herum 😀 Aber was solls!
Bergauf fahren wird bei diesem Klima dann fast zur Folter weshalb wir nach 20 Minuten beschließen umzukehren… Man kann sich ja kaum noch auf dem Sattel halten vor lauter Wasser 😀
Der lokalen Tierwelt macht das mal wieder nichts aus… Bumsfreudig besteigen Hähne ihre Hühner und zeigen dabei keinerlei Erschöpfungserscheinungen… Aber schwitzen die überhaupt???
Oben angekommen stellt sich leider heraus das die Tortur komplett umsonst war… Naja wenigstens trocknen wir auf der Fahrt nach unten direkt wieder.. 😀
Also wieder auf sicherem Grund durch die Reisfelder!
Wir beobachten die Locals bei ihrer täglichen Arbeit auf den Feldern, sehen Spinnen die gegen Bienen kämpfen (die Biene geht als klarer Sieger aus diesem Match hervor) und Fotografieren mal wieder ein paar GB mehr die Festplatte.
Meine Fordere Bremse reist nach ca. 2 Stunden erst mal ab… Sie hat zwar nicht funktioniert genauso wie meine Gangschaltung aber ich bin trotzdem froh, dass wir den Berg schon wieder heruntergefahren sind.
Nach vielen weiteren Begegnungen mit ZU VIELEN Insekten beschließen wir erst mal noch das anliegende Dorf zu besichtigen. Wir brauchen sowieso noch Obst und Bier und Vodka und eine Melone… (ihr ahnt worauf es hinausläuft) 😀
Nachdem Robert und ich uns im Getümmel der kleinen Stadt verloren hatten heize ich noch etwas durch die Reisfelder und genieße einfach die entspannten Menschen hier oben die mir an jeder Ecke zulächeln und Winken, die geniale Landschaft und den brachialen Sound meines Rollers wenn ich durch das kleine Dorf krache 😀 Die Blicke sind mir auf jeden Fall sicher!
Zurück im Hostel, (alle anderen Gäste sind abgereist, dass gesamte Areal gehört nun UNS!) Melone aufgeschnitten und die Vodka Flasche rein! Der Abend sollte gesichert sein!
Und jetzt heißt es erst mal entspannen. In der Mittagssonne das Hostel verlassen gleicht in meinen Augen an Selbstmord!
Das gesamte Dorf hier ist umgeben von Bergen. Man befindet sich sprichwörtlich in einem Hexenkessel! Die Hitze steht und kann nicht entweichen! Dazu noch direkte Sonneneinstrahlung und man kann sich gleich zu den Radieschen begeben! Also erst mal warten und genießen angesagt. Mit der Aussicht hier oben wirklich überhaupt kein Problem.
16:30 Uhr die Sonne ist einigermaßen verschwunden und wir schwingen uns auf die Roller um die Gegend noch mehr zu erkunden. Die Kamera im Anschlag wird an den schönsten Spots angehalten und Licht und Schatten für die Ewigkeit auf meine SD Karte gebannt! Danach ab zum Essen! Wir suchen uns das veranzteste Restaurant das wir finden können und essen mit den besten Reis mit Rindfleisch auf unserer Reise! Wer hier nach einem Restaurant sucht… Sucht nach Locals sucht nach abfuck und esst am besten! Nach dieser Devise suchen wir hier immer und finden das leckerste und günstigste Essen!
Gesättigt und gestärkt gehts ab ins Hostel! Wassermelone!! Desert!!
Wir teilen uns unsere „Happy watermlon“ mit einem angestellten (der diesen prächtigen Namen vergeben hat) der nach einem Stückchen schon anfängt zu lallen und zu schwanken 😀 Klasse Typ! Wir bieten ihm noch einen kurzen an den er mit „ i am working not allowed to drink“ ablehnt…. Ahja aber happy watermelon essen… Scherzkeks! 😀 Nachdem die Flasche und die Melone geleert wurde und noch das letzte Bierchen verschwindet gehts ab unters Moskitonetz (der werte Angestellte sitzt fröhlich grinsend vorm TV…. sternhagel voll der Typ D)!
Ihr merkt schon auf die letzten Tage werden wir tatsächlich noch ruhiger und entspannen noch 😀
Die Geschichten werden gediegener aber die Zeit wird intensiver genutzt! Wird sind hier oben wirklich angekommen und genießen es in vollen Zügen!
Sollte ich nochmal nach Vietnam reisen, werde ich hier oben bestimmt nochmal landen!
Thats it for today! Ab ins Bett, Augen zu und…
I am Gone!

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published.